Weniger ist Mehrwert! 19.03.-26.03.2010 Medium Member
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Hallo zusammen,
hier ein kleiner Erfahrungsbericht, insbesondere für alle Interessierten und Angemeldeten. Die Frage bezieht sich auf all das, was nach erfolgreichem Kurs ansteht.
Ihr/Du warst als Sozius/Sozia unterwegs? Vielleicht (zehn-)Tausende von Kilometern und nach reiflicher Überlegung willst Du selbst das Ruder übernehmen? Aber da kommt nebst der Frage „welches Moped ist meins?“ gleich die nächste auf „werde ich ein Spaßverhinderer sein?“ Was haben die Jungs/Mädels von mir als Fahranfänger, wenn ich bei einer Ausfahrt stetig bremse, wo andere beschleunigen und überhaupt als Anfänger leicht zu identifizieren bin? (--> Wegen wackeliger Startmannöver, offensichtlich blöd ausgesuchter Abstellplätze usw.)
Ganz einfach: Auf der Bikers School passiert Dir das nicht. Gib Dir nach der unvergesslichen Woche 2-3.000 km auf der eigenen Maschine und kein Mensch schaut in den Rückspiegel, ob Du noch da bist. Du klebst nämlich am Nummernschild des vorherfahrenden Mopeds in Deiner Truppe!
Dies ist auf jeden Fall meine Erfahrung.
Trau Dich! Was bewegt Dich, als ehemaliger Copilot jetzt den Lappen zu erwerben… Frag, was Du willst!
BMW F650GS Bj. 2010 [I'm a cowgirl, on an steel horse calf I ride]
Das kann ich nur bestätigen!! Aber die Grundlagen und die Fahrtechnik die man in der Bikers School vermittelt bekommt sind sehr fundiert, so das man recht schnell ganz gut mithalten kann. Ich bin letztens mit jemandem gefahren der in einer "normalen" Fahrschule den Lappen gemacht hat, außer das er etwa 11 Wochen gebraucht hat (mangels Fahrstunden) war er wesentlich unsicherer und die richtige Blickführung wurde ihm auch nicht beigebracht, so das er seine Spur in Kurven ständig korregieren musste.
Bin echt froh mich für die Bikers School entschieden zu haben!!
| Intensivkurs 23.4 - 30.4.10 | Moped: Kawasaki Versys 2010 | Fahrlehrer: Andy B. |
Nun, ich habe zwar schon den Motorradführerschein (den alten Einser), brauche mir also den Prüfungsstress nicht mehr anzutun . ABER: Meine Prüfung war vor 27 Jahren (!), und ich bin seit ewigen Zeiten nicht mehr gefahren. Letztes Jahr habe ich den Wiedereinstieg gewagt, ein Wiedereinsteigertraining gemacht (was auch gut geklappt hat) und mir noch kurz vor Ende der Saison eine Maschine gekauft (Honda CBF 600 SA).
Allerdings war dann nicht mehr viel mit Fahrpraxis; zu allem Überfluss habe ich mich bei der letzten Fahrt vor der Winterpause auch noch hingelegt. War nix Dramatisches, ich hab mich beim Abbiegen in den Hof verschätzt, falsche Blickführung und falsch gebremst - und schon waren wir beide umgekippt (und der Bremshebel abgebrochen). Es war natürlich falsch, nicht sofort weiterzufahren, aber das Wetter hat einfach nicht mehr mitgespielt, wenn ich denn mal Zeit gehabt hätte. In diesem Jahr habe ich dann einfach nicht mehr "die Kurve gekriegt" (im übertragenen Sinne), wieder einfach loszulegen.
Hinzu kommt, dass ich einfach viel zu viel vergessen habe aus meinen Fahrschultagen. Bei manchen Sachen habe ich null Erinnerung, sodass ich mich frage, ob wir bestimmte Dinge damals überhaupt behandelt haben.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich will einfach eine Rundumauffrischung - in Praxis und Theorie. Von daher sehe ich den Kurs als Intensiv-Auffrischung an.
Ach ja: Ich bin in dem Kurs, der am 2. Juli beginnt. Ich freue mich schon sehr drauf und grüße schon mal alle anderen Teilnehmer(innen), falls jemand hier reinschaut. Natürlich auch viele Grüße an die Ehemaligen und "Danke" für die Tipps, die Ihr hier eingestellt habt.
Weniger ist Mehrwert! 19.03.-26.03.2010 Medium Member
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Hallo Doris,
Auffrischung und Fahrpraxis bis zum Abwinken wirst Du haben. Garantiert. Es dreht sich schließlich eine Woche um nichts anderes als ums Fahren (und das Ausschalten der mentalen Blockierer).
Mich hat die Woche so fit gemacht, dass ich nur wenige Wochen später so viel "drauf" hatte, dass keiner mehr wegen mir Rücksicht nehmen musst (wo bleibt sie denn?) . Schon die erste Aussfahrt führte zu Kommentaren wie "alle Achtung, Gleichgewicht hast Du drauf", als ich an einem Mopedtreff zwischen parken Mopeds und einem Haufen Leuten geduldig und langsam und mit beiden Füßen auf den Rasten mit 6 km/h (oder weniger) zu "meinem" Parkplatz rollte. Und gestern kamen einige Mitfahrer aus dem Staunen nicht raus "Wie lange hast Du den Führerschein?" Ich kassierte ungläubige Blicke von Fahrern mit mehr als 30.000-Mopedkilometern pro Jahr ----> seitdem bin ich gefühlte zehn Zentimeter größer Allerdings hab eich auch fleißig durchschnittlich 500 km/Woche zurückgelegt. Das hält in Übung.
Ich wünsche Dir und allen Mitstreitern viel Spaß und endlich Sommerwetter! - Was übrigens im Vorfeld hilft: Ein wenig die Kupplungshand zu trainieren, z.B. mit Handexpandern.
BMW F650GS Bj. 2010 [I'm a cowgirl, on an steel horse calf I ride]
auch ich wünsche Dir viel Erfolg in der Bikers-School, ich bin mir zu 100% sicher, daß dir das Team das notwendige Selbstvertrauen wieder vermitteln kann. Sei entspannt , habe den Kopf frei und FANG NEU AN !
Würde mich freuen, positives von Dir hier zu lesen.. VG Narkus
Danke, Markus, für die guten Wünsche. Ich freue mich schon auf die Zeit in Dülmen und hoffe, dass ich danach meine Honda doch etwas mehr fordern kann. Ich werde berichten, wie es war.
Was ich auch erhoffe, ist, dass ich Tipps für die Motorradpflege und -wartung mitnehmen kann. Im Moment ist es so, dass ich mit meinem Motorrad eher wie mit einem rohen Ei umgehe, während mein Auto viel mehr aushalten muss. Der Unterschied ist wohl, dass das Auto für mich ein Gebrauchsgegenstand ist, das Motorrad aber eher ein (Luxus-)Hobby.